Natur, Berge & mehr

Eigentlich fing alles ganz harmlos an ...

 

in den sanften Hügeln vom Harz. Aber nach den ersten grösseren Touren in den Alpen hatte es mich dann erwischt. Diese gigantischen Berge liessen mich einfach nicht mehr los. Seitdem war Urlaub am Meer gestrichen.

 

Es folgten Wanderurlaube auf Mallorca und La Palma und zwischendurch immer wieder mal Tirol, bis ich das erste Mal auf Teneriffa war. Bis dahin dachte ich, es wäre eine reine Touri-Insel. Aber weit gefehlt, denn Teneriffa bietet unsagbar viele verschiedene Naturlandschaften. Mittlerweile bin ich zertifizierter Wanderführer in der EU. So biete ich Führungen im Harz und auf Teneriffa an. Auf meiner Wanderseite befinden sich alle wichtigen Informationen.

 

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4 Monate auf der Priener Hütte

 

Frühstück zubereiten, kochen, spülen, putzen, bedienen, kassieren ... das sind so die Haupttätigkeiten auf einer Berghütte. Als Allrounder habe ich auch oft in der Küche gearbeitet. Im Tagesgeschäft war ich dann für die Zubereitung der warmen Speisen zuständig. Das reichte von Bratkartoffeln über Wiener Schnitzel bis zum landestypischen Kaiserschmarrn. Eigentlich macht das Spass aber oft musste ich viele Sachen gleichzeitig machen. An den Samstagen artet das dann gerne mal in Streß aus. Die Arbeitstage im Service habe ich dagegen genossen. Als Norddeutscher mit den Gästen zu schnacken war oft sehr spassig. Gerade wenn die Hütte richtig voll ist, muß man einen kühlen Kopf bewahren. Insgesamt hat mir diese Zeit mehr gegeben als genommen. Und deshalb wird es ein nächstes Mal geben. Die Landschaft habe ich an freien Tagen erwandert. Alle Wanderungen im Chiemgau, dem Kaisergebirge und den Kitzbüheler Alpen habe ich auf meiner Wanderseite aufbereitet.

 


 

Die gigantischen Alpen

 

In den deutschen und österreichischen Alpen habe ich 2007 die ersten Touren im Hochgebirge bei Oberstdorf, im Kleinwalsertal und im Zugspitzgebiet unternommen. Im Gebiet um Garmisch und Ehrwald bin ich regelmässig unterwegs. Hier finden sich immer wieder spannende Anschlußtouren, um ein Wandergebiet komplett zu erkunden. Und dabei wird man immer wieder positiv überrascht, wie die Wanderung zur Rotmoosalm 2017 gezeigt hat.

 

Die bisher schwerste und längste Tour mit 27 Kilometern war die Reintalwanderung. Hier waren vor allem die 1700 Höhenmeter bergab die grösste Anstrengung. Man kann aber auch per Fahrrad in das Reintal fahren und das Tal zu Fuß erkunden. Empfehlen kann ich auch das Chiemgau. Durch meine Arbeit auf der Priener Hütte kenne ich das Gebiet sehr gut.


Der liebliche Harz

 

Wer 700 Kilometer nördlich der Alpen wohnt, der weiß den Harz zu schätzen. Okertal und Bodetal beweisen, dass der Harz nicht nur sanfte Hügel zu bieten hat. Das Okertal ist für Kletterer ein Traum und das Bodetal nennt man nicht umsonst den "Grand Canyon" des Harzes. Aber vor allem die sanften Wanderungen wie Spiegeltaler Teiche, Marienteich und Hahnenklee bieten eine vielseitige landschaftliche Mischung, die nicht nur Goethe und Heine inspiriert haben.

 

Empfehlen möchte ich auch die 8 Aufstiege zum Brocken. Auch wenn der Brockengipfel eher spröden Charme versprüht, alle gewanderten Aufstiege sind auf ihre eigene Art und Weise wunderbar. Dabei sind alle Aufstiege machbar und bei einigen kann man für den Rückweg die Brockenbahn nutzen. Eine Tagestour an der Teufelsmauer sollte man auch in jedem Fall gewandert sein.

 


 

La isla bonita - La Palma, die schöne Insel

 

La Palma gilt als wunderbare Wanderinsel und hat mich nicht enttäuscht. Ob Lorbeerwald oder Vulkan-Touren, die Insel bietet viel für alle Ansprüche. Das absolute Highlight war die Tour in der Caldera de Taburiente.

 

Von den Vulkanen hat mir der Pico Nambroque am besten gefallen. Sehr zu empfehlen ist auch der Pico de la Nieve, auf dessen Gipfel man einen perfekten Ausblick auf die Caldera und Vulkane hat.


Wandern in der Tramuntana auf Mallorca

 

Man glaubt es kaum aber abseits von Ballermann und Massen-Tourismus ist Mallorca eine sehr interessante Wanderinsel. Ich war jetzt 2 Mal in der Tramuntana (Estellencs und Caimari bei Lluc) und habe längst noch nicht alles Sehenswerte gesehen. Sehr zu empfehlen ist die Hochebene über Valldemossa.

 

In Sa Calobra kann man eine Schnuppertour machen, wobei die Anfahrt über die Serpentinen gigantische Ausblicke liefert. Um die täglichen Fahrzeiten in überschaubare Grenzen zu halten, sollte man sich vorher eine Unterkunft im Süden oder der Mitte der Tramuntana aussuchen. Im Frühjahr und im Herbst ist es dort nicht zu heiss und man kann entspannt die Natur geniessen.