Musikproduktion

Music was my first love

 

Was John Miles 1976 sang, galt irgendwie auch für mich. Schon als Zwerg bin ich mit dem Kofferradio durch die Gegend gezogen, denn schon als Kind war das Radio ein wichtiger Teil meines Lebens. Später habe ich autodidaktisch Akustikgitarre gelernt. Ganz schlimm war die Zeit, als ich mich an klassischen Stücken probiert habe. Ende der 90-er habe ich dann mein erstes Keyboard erstanden, ein Yamaha mit kleinen Tasten. Aber ich konnte 8-spurig aufnehmen und da habe ich die Tubular Bells von Oldfield nachgespielt. Als ich merkte, dass mir das Klimpern Spass macht, bin ich auf einen Synthesizer von Korg umgestiegen. Die Workstation 01W hatte alles, was Spass machte, geilen Sound und einen Sequenzer. Jahre später folgte dann die Korg Trinity, eine Akustikgitarre, E-Gitarre und ein Bass. 2000 kam meine erste CD raus. Gesungen hab ich da mehr schlecht als recht. Aber ich ließ nicht locker.

 

Künstlerprofil auf Spotify / bartman-music

The show must go on

 

2004 dann die nächste CD beim Label Novatune. Die haben unbekannte Künstler unter Vertrag genommen aber Geld konnte man damit nicht verdienen. Dafür ist das MuiscBiz einfach zu gnadenlos und im digitalen Zeitalter hatte einfach jeder rumgeklimpert, was das Zeug hielt. Hatte ich meine erste CD noch ohne PC mit Mischpult und digitalem Multitracker eingespielt, war ab der 2. CD ein PC am Start. Das war dann quasi wie ein 2. Ingenieurstudium für mich, weil man da so viele Fehler klären muss. Da begann auch meine Hassliebe mit der Firma Steinberg, die bis heute anhält.

 

2009 begann ich mit Surroundsound zu experimentieren und 2012 hatte ich dann wirklich ein komplettes Album in 5.1 fertig, was ich heute noch verkaufe. Alben in 5.1 und dann noch Progressive Rock a lá Pink Floyd & co, das ging ganz gut über die Theke. Mein Sound war anscheinend auch ganz ok. Er galt in einigen Foren sogar als Referenz. Über die Jahre kamen dann die Alben 4, 5, 6, 7 und aktuell das 8. Album "The Way Out". Bei den Album-Cover habe ich auch gerne mal Pink Floyd zitiert. So ziert das 7. Album eine Kuh auf einem alten Indrustriegelände. Bei PF war es das fliegende Schwein über einem stillgelegten Kraftwerk.

 

 

2019 enstand "The Way Out". Ich bekam viel Lob von Kritikern und Kunden. Selber war ich gar nicht so zufrieden. Ich finde "Cruel World" das deutlich bessere Album. Online lief es ganz gut und auch die DVD-Verkäufe mit der Surroundversion waren recht ordentlich.

 

The Way Out

 

Im Mai und Juni 2020 schrieb ich 12 neue Songs für das Album Crisis. Geplant war das nicht aber ich hatte wegen Corona mehr Zeit als erwartet. Anfang Mai schrieb ich 5 Songs mit Gesang und produzierte sie aus. Mein Plan war eine Single aber der Shutdown ging weiter und ich bekam einen weiteren kreativen Schub. So entstanden in sehr kurzer Zeit weiter 7 instrumentale Tracks. Das 3.teilige Crisis ist sehr atmosphärisch und experimentell. Seit dem 3.8.2020 ist das Album auf allen Streaming-Plattformen zu hören. Die DVD/CD-Version war dann kurz vor Weihnachten 2020 fertig. Hier das Album auf Spotify.

 

 

Crisis

 

Discographie:

2000: "Love, War & Pain" CD

2004: "Rockers Revenge" CD

2012: "bArtMan³" DVD-Audio, CD

2013: "Journey Into The Dark" DVD-Audio, CD

2015: "Los Gigantes" Bluray, DVD-Audio, CD

2017: "Kaaf" Bluray, DVD-Audio, CD

2018: "Goodbye Cruel World" DVD-Audio, CD

2019: "The Way Out" DVD-Audio, CD

2020: "Crisis", DVD-Audio, CD

2021: "The Great Disaster", online