Die Optimierung beginnt mit der Subwoofer-Aufstellung. Aufgrund optischer Vorgaben kommen nur wenige Varianten in Frage. Manchmal reichen schon einige Zentimeter, um eine tiefe Senke im Frequenzgang abzumildern. Bei der Aufstellung von 2 Subwoofern erfolgt deren meßtechnische Abstimmung, um ein Bass-Dröhnen im und in angrenzenden Räumen zu vermeiden.

 

Der nächste Schritt ist die Anpassung der Phase des Subwoofers an die Hauptlautsprecher. Hier versagt fast jede Automatik. Es gibt klaren Regeln für die Phaseneinstellung des Subwoofers. Nur wenn die befolgt werden, kann ein linearer Frequenzgang an der Übernahmefrequenz erreicht werden.

 

Es folgt die Einmessung mit dem Einmess-System des Receivers. Danach werden alle Klangverbesserer wieder ausgeschaltet, die Abstände korrigiert und die Übernahmefrequenz auf 80 Hz gesetzt. Es folgt die Prüfung der Einmessung. Liegt in den Hauptkanälen eine starke Überhöhung/Absenkung vor, muss die Receiver-Einmessung erneut durchgeführt werden. In seltenen Fällen muss davor ein Werksreset durchgeführt werden.

 

Der nächste Schritt ist die Optimierung der Übernahmefrequenzen für L/R, C und SL/SR. Bei ausgewogenem Frequenzgang des Subwoofers und ausreichend Leistung kann ein höherer Wert gewählt werden. Starke Hauptlautsprecher in einem guten Raum können etwas tiefer getrennt werden. Der Subwoofer-Pegel wird auf den Pegel der Hauptlautsprecher angepasst.

 

Bei schlechten Ergebnissen der Receiver-Einmessung folgt eine Anpassung des manuellen EQ (wenn vorhanden). In älteren Receivern kann damit das Fehlen eines modernen Einmess-Systems kompensiert werden. Die Abstimmung der Pegel der Hauptlautsprecher erfolgt mit Testrauschen und aktiviertem Einmess-System bzw. manuellem EQ.

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